"Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt!"
Die Auseinandersetzung mit der Schwerkraft ist eine der ersten und wichtigsten Leistungen, die ein Kind in seiner Entwicklung zu bewältigen hat. Dazu gehört den Kopf heben, sich abstützen bis hin zum Gehen.
Kann ein Kind diese Aufgabe nicht bewältigen, so benötigt es immer wieder vermehrt Energie, um angemessen auf die Schwerkraft und auf Gleichgewichtsreize zu reagieren.
Manchmal sucht sich ein Kind durch ständige Stimulation des Gleichgewichtssinnes Informationen zur besseren Wahrnehmung seines Körpers.
Ebenso kann es sein, dass ein Kind alle derartigen Reize stark vermeidet bzw. hemmt, da es nicht in der Lage ist diese Reize angemessen zu verarbeiten.
Merkmale bei gestörtem Gleichgewicht können die Abneigung gegen Schaukeln und Drehbewegungen sein. Dazu gehören auch Höhenängste, Schwindelgefühle, Unsicherheiten im Gleichgewicht (z.B. beim Fahrrad fahren oder Balancieren). Auffällig ist auch eine ständige motorische Unruhe oder die Suche nach Drehreizen.