"Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt!"
Bewegtes Lernen und Verstehen bei Dyskalkulie
Samstag, 04.09.2010
09.30 Uhr bis 16.00 Uhr
Weiterer Termin:
Mittwoch, 08.09.2010
19.30 Uhr bis 21.00 Uhr
Weiterer Termin:
Vorstellung verschiedener Schulformen
Mittwoch, 15.09.2010
19.30 Uhr bis 21.00 Uhr
Autogenes Training ist in unserem Kulturkreis die am weitesten verbreitete Methode, durch mentale Konzentration und bestimmte Formeln zur Entspannung zu gelangen. Autogenen Training wurde in den Zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts vom Berliner Nervenarzt Professor Johannes H. Schultz entwickelt.
Autogenes Training kann jeder Mensch erlernen. Es geht darum, den Körper und die Seele in einen entspannten Zustand zu versetzen, um zum inneren Gleichgewicht zu finden oder gar Heilung von seinem Leiden zu erlangen.
Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet autos Selbst und genos Entstehung. Demnach bedeutet autogenes: "aus dem Selbst entstehendes". Das Autogene Training ist keine Heilmethode sondern eine Hilfe zur Selbstentspannung.
Gerade für Menschen, die sehr hohen Anforderungen ausgesetzt sind, ist es wichtig zwischendurch mal wieder einige Minuten völlig abzuschalten. Die Fähigkeit dies auf eigenen Befehl hin zu tun kann durch das Erlernen von autogenem Trainign ermöglicht werden.
Der Trainierende lernt mithilfe dieser Methode, seinen körperlichen Empfindungen nachzuspüren, sie einzuordnen und im weiteren Schritt durch Autosuggestion selbst seinen Körper und Geist zu beruhigen. Hierzu dienen die sogenannten Ruhe- und Schwereformeln.
Nach den Grundformeln wird die Vorstellung auf Atmung, Herz und Organe gelenkt. Die Übung endet immer mit der Rückholung um wieder klar, wach und frisch zu sein.
Wer täglich dreimal zwei Minuten lang Autogenes Training übt, wird bald merken dass sich das körperliche und seelische Empfinden positiv verändert. Der Mensch ist ausgeglichener, gelassener und fühlt sich mehr in seiner Kraft.
Laut vieler wissenschaftlicher Untersuchungen sind klare Erfolge des Autogenen Training bei hohem Blutdruck, Asthma, Magenproblemen, Schlafstörungen, Angst bis hin zu depressiven Verstimmungen nachweisbar.
Auch bei Kindern kann die Konzentration auf den Körper dazu führen, ihre Ängste loszulassen, den Schulstress spielerisch hinter sich zu lassen und aus eigener Kraft zu entspannen. Märchen und Bilder helfen den Kindern spielerisch dabei.
Durch das langjährige Wissen um die positiven Wirkungen wird das Erlernen des Autogenen Trainings von den Krankenkassen als Präventionsmaßnahme gefördert.